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Avañorg im ZEGG (Teil 1)

“Avañorg, was denkst Du, was sollen wir heute diskutieren oder berichten. Wir könnten auf ZEGG eingehen oder schon auf gruenHOUSE oder bleiben wir heute einfach flach und berichten von der NLP Schulung” …. “Robert, dann können wir auch gleich über Deine Ipad Android Phobie diskutieren, bleiben wir doch bei beim Wochenende und philosophieren ein wenig über Deine Pläne, die finde ich berichtenswert”. “Berichtenswert, das ist mal wieder typisch Avañorg, kannst Du Dich nicht normal ausdrücken.” “Ich verspreche es Dir, ich werde mich bessern.” “Da bin ich gespannt, also gut, dann fangen wir mal an, ZEGG, südwestlich von Berlin eine kleine Stadt namens Bad Belzig in der Mittelmark Region. Man fährt durch eine verdammt schöne Region, Wiesen, Laubbäume, Seen alles unheimlich harmonisch … .. der Anfang eines Informationswochenende der ZEGG GmbH. Menschen die Hand in Hand laufen, Kinder die im Lotussitz meditieren und das Mitten in Deutschland. Eine Sekte, Scientology was steckt dahinter. Nein, nur 80 Menschen, die in einer Gemeinschaft leben, arbeiten, lieben und zwar ökologisch, nachhaltig und fast autark in einer mehreren Hektar großen Kommune mit Restaurant, Bar, Universität, Kindergarten, Gärtnerei,  Blockheizkraftwerk, Solarthermie, Wasserwerk, Biokläranalage….. eine kleine eigene Stadt ….einfach Wahnsinn. Wie eine kleine Gemeinschaft so etwas auf die Beine stellen kann ….

Blauer Himmel, der Bauch jammert, die Beziehung da hin, man sucht nach etwas neuem, das Neuem. Aber was - bringt mich ZEGG weiter, ist das ein Weg, der Weg. Was ist die Suche, soll ich überhaupt Suchen, lohnt sich die Arbeit, warum nicht einfach weitermachen, so wie in den letzten 35 Jahre, es läuft doch, es läuft doch, es läuft doch ….. ess läuft doch. Ein wenig depressiv nach 15 Jahren Freundschaft und zwei Jahren gescheiterter Beziehung, dass kann man doch sein, oder? Neue Dinge ausprobieren, dass wollte ich schon immer. “Hallo Du bist zu spät” - “Ja, ja, ich weiß, ich stand im Stau”. “Soll ich Dir den Weg zeigen” … “Ähem, den Weg zeigen, ja, ja zeige mir den Weg” Du musst in die Universität, da haben wir die Schlafunterkünfte für die Infoteilnehmer, hast Du schon gegessen?” “Nein” “Dann ess erst, ich warte ….
Eine Frau spricht spanisch oder portugisisch, ich will nicht stören, will aber mich nicht so einfach am Abendessen bedienen.
Sie verabschiedet sich gerade von einem Freund. “No problemo, ich kann warten” Sie spricht und spricht und spricht, der Freund ist Ihr wichtig.”Kom, schaun wir, ob wir kriegen für Euch noch Abendessen”. Für Euch? Koch smilt, “Es gibt immer was”. Es gibt Spaghetti Bolo mit Sojahack, schmeckt gut, nein, bessser - Veganisch.  Die Gruppe ist klein, sind auch zu spät, die Maler aus Münster und Rasterlock - Jo. Auch auf Suche, der eine nach seinem freiwilligen Sozialenjahr, die anderen, ja nach was ?

(Im zweiten Teil spricht Avañorg über Veganeressen, Küchendienst, Matratzenlager und Handwerker auf Arbeitseinsatz) 

Eine Kurzgeschichte von Robert Avañorg

Übersicht von Lebens und Arbeitsgemeinschaften

http://www.eurotopia.de/ bietet eine gute Übersicht der in Europa vorhandenen Lebens und Arbeitsgruppen.

Leider nicht als Ebook oder Datenbank vorhanden. Sobald esbei mir eingetroffen ist, berichte ich.

Auf der Suche nach alternativen Lebensgemeinschaften

Letztes Wochenende habe ich meine Suche nach einer neuen Lebensgemeinschaft wieder aufgemacht,

der Besuch zweier Gruppen, eine südlich von Berlin in Bad Belzig (http://www.zegg.de) und ein kurzer Besuch

in Kaufungen (http://www.kommune-niederkaufungen.de). Zwei sehr unterschiedliche Konzepte, beide sehr schön anzuschauen und lohnenswert einmal rein zu schnuppern.

Während ZEGG eine GmbH ist und jeder Teilnehmer Gehalt erhält und seine Kosten bezahlen muss,
ist Kaufungen eine ökonomische Gemeinschaft.

ZEGG hat als Schwerpunkt sich selbstzuversorgen unter ökologischen, nachhaltigen Aspekten mit spirtuellen Ausbildungen und Vorträgen, der Schwerpunkt freie Liebe klingt nach 68er, aber macht nach dem Infowochenende ist es ein interessanter zu prüfender Ansatz.
In Kaufungen konnte ich nur zum Abendessen reinschnuppern, hat den Hauch einer  Linken Ökogemeinschaft,
die mit Birkenstocks und Strickjacken leben. Die Arbeitsgruppen und Firmen sind handwerklich und sozial ausgelegt
und sind vorallem kommunal vernetzt.

+241 Tage und was dann?

Eine Vision wird umgesetzt ….. aber welche ? …. wir berichten in den nächsten +241 Tage, wie es weitergeht und wie eine Vision umgesetzt wird.

Die Vision hat einen Namen

DAS HYBRID EDEN PROJEKT


Das Hybrid Eden Projekt

Was für unerreichbare Wünsche

- Gemeinschaft, Großfamilie, Ökologie, Naturschutz, Arbeit, Kreativität, Wohnen, Absicherung, Gesundheit, Erfüllung -

auf den ersten Blick nur schwierig zu vereinen.

 

Das Hybrid Eden Projekt soll diese Wünsche & Ziele verwirklichen,
die notwendigen Wege dazu aufzeigen und
daraus schließlich Tatsachen werden lassen.

 

Was soll man sich darunter vorstellen:

- Als Erstes die Gründung einens gemeinnützigen Vereins; zum Finden neuer Mitstreiter und der Entwicklung einer Gemeinschaft.

- Zum Zweiten die Gründung einer Genossenschaft, die Bildung des wirtschaftlichen Standbeines der Gemeinschaft.

Teil 1 - der Verein - Moschaw Hybrid e.V.i.G.

Eden / Moschaw

Die Idee ist nicht einmalig. Sie ist ganz im Gegenteil uralt. Eden ist Urform der isralischen Gemeinschaften dem Kibbuz und Moschaw. Beides Lebenarbeitsgemeinschaften die in Israel um 1960 Ihre Hochform hatten. Sie basierten beide, auf die Kultivierung von Land durch eine Gemeinschaft, die einen gemeinen Besitz durch gemeinsame Arbeit bewirtschaften.

Eden bezieht sich ebenfalls, wie in unseren Kreisen eher bekannt, auf einen ökologischen, naturbewussten Umgang mit der Natur, bzw. der Landwirtschaft.

Diese Urformen der Gemeinschaft müssen sich heute, auch in Israel, umorientieren. Sie verlagern sich heute immer mehr auf industralisierte Zwecke, da Sie nicht mehr deckend arbeiten können und im Wirtschaftsstreben unterzugehen drohen.

Auch die Gemeinschaft hat sich weiter entwickelt, es reicht nicht mehr eine Wohnung, Kleidung und Essen zu erhalten, die Bedürfnisse sind in einer modernen Umwelt gestiegen.

Der Verein soll die Urgemeinschaft bilden, seine Bedürfnisse aufzeigen und diese versuchen zu befriedigen, bzw. ein Konzept zu erarbeiten, wie man dieses erreichen kann.

Teil 2 - die Genossenschaft - Moschaw Hybrid e.G.i.G.

Wird das zukünftige wirtschaftliche Standbein der Gemeinschaft.

Der Zweck der Genossenschaft ist die Förderung des Erwerbs oder der Wirtschaft ihrer Mitglieder, oder deren soziale oder kulturelle Belange durch den gemeinsamen Geschäftsbetrieb zu fördern (§ 1 GenG).

Hybrid
Bei meiner letzten Reise inspirierte mich das Hybridsystem aus Wien, hier investieren vorallem Jungunternehmer in moderne Vertriebsformen, die sich nicht mehr auf ein einziges Geschäftsmodell konzentrieren sonderen verschiedene Produkte, Services und Vertreibskanäle kombinieren. So zum Beispiel werden Kunstgalerie, Café mit einem Möbel, Mode & Accessoireshop in einem Geschäft kombiniert. Daraus entwickeln sich sehr ansprechende Einkaufspassagen, die eine Vielzahl an Kunden anlocken. Schwerpunkt in den nächstenTagen und Wochen wird es sein, hier meine Ideen zu veröffentlichen und vielleicht - wenigstens - die ersten Mitleser zu gewinnen.

GoGrohni

Wünsche 2009

heute mal wieder mit einem stink normalen Tagebucheintrag …. nach dem in den ersten Wochen des Jahres es vorallem auf die Reorganisation und Prüfung der Ziele angekommen ist, geht es nun wieder indie Realisierung.

Leider habe ich es nicht konsequent geschafft mein Wunschtagebuch täglich zu pflegen.
So kann man es leider noch nicht als Referenz nehmen.

Zum Jahreswechsel waren dies der Zwischenstand, in den nächsten Wochen


Wohnung 2009

Haus 2009

Job 2009

Frau 2009

Spass 2009

Freude 2009

Erfüllung 2009

Ausland 2009

Gesundheit & Körper 2009

Krea & Ideen 2009         

Optimismus 2009

In der Zwischenzeit sind die Wünsche konkreter geworden, aber immer noch nich repräsentative.

Trotzdem beginne ich schon an einigen Wunschzielen zu arbeiten.

Auch schon letztes Jahr stand die Wohnung im Augenmerk, die Wellnessoase sollte entstehen.
Nach der Arbeit sollte man sich relaxt zurücklehnen können.

Dies ist zum Teil geglückt, vorallem mit kleinen Tricks, es gab noch keine großen baulichen Maßnahmen,
die sollen dieses Jahr folgen. Küche mit Gruppenkochecke  und Schlafzimmer mit Riesenwasserbett als Highlights, sowie dem Kreatisch im WZ, der Balkonsommeroase. der Begrüßungebene, der Relaxleseecke und zu letzt die Meditationsecke.

Bald geht es weiter ….. Bericht folgt

Es geht los …..


“Ich weiß jetzt was ich will,
ich geh jetzt endlich los!
Mein Weg wird ziemlich weit sein,
denn die Welt ist ziemlich groß!” (Abschiedslied, Farin Urlaub)

Gedankenänderung

“Durch Veränderung unserer Gedanken vermögen wir unser Leben zu verändern.”- Dale Carnegie

Dale …. wir arbeiten daran ;-) …..

Warum nur im Urlaub ? - SPONTANITAET

Thomas Wiedmann hat mich heute zu meinem Tagebucheintrag motiviert, leider finde ich sein Zitat nicht mehr. Es steht irgendwo in seinem Reisetagbuch “Chile pur - mit dem Rucksack zwischen Eisbergen und Regenwald”. Ich habe es innerhalb von nur einem Flug von Larnaka nach Frankfurt verschlungen.  Es wundert mich zwar, dass solche Tagebücher tatsächlich veröffentlicht werden, aber in diesem Fall freue ich mich sehr, es beschreibt so ziemlich genau meine geplante Patagonienreise, die ich leider verschieben musste. Ich will jetzt gar nicht auf die Reise eingehen, dass könnt Ihr in meinem Reisetagbuch nachlesen. Viel interessanter war die Aussage, warum erlebt man an einem Urlaubstag so viel mehr, als an einem normalen Arbeitstag oder Wochentag zu Hause. Wie kann es sein, dass man so viele Ideen an einem Urlaubstag  verwirklichen kann und zu Hause endet man vor der Glotze und langweilt sich zu tode. Man muss doch seine Einstellung ins normale Altagsleben herüberretten können. Das ist genau die richtige Grohni Einstellung und eines meiner Hauptziele für 2009, rettet die Spontantität, jeden Tag etwas neues erleben.

KEIN TROTT - NUR NOCH SPONTANITAET - EIN ZIEL IM JAHR 2009

postiver Augenblick



Die Trotzmacht des Geistes sollte all den Sperrmüll des Denkens beiseite schieben, der das Geniessen des positiven Augenblickes blockiert.

Johann Wolfgang von Goethe - Faust -